Sarah Wagenknecht ist halt mehr Che Guevara als Katja Kipping

Sarah Wagenknecht scheint zu wissen, dass das Europa, in dem wir leben, trotz aller Defizite nicht der schlechteste Ort ist, wo man heutzutage auf diesem Planeten leben kann, und das die Zuwanderung von Millionen Arabern eher dazu führen wird, dass wir, vorsichtig ausgedrückt, längst erreichtes wieder neu argumentieren müssen. Dafür wird sie von den eigenen Leuten gescholten, so auch von der 1/2 Parteichefin Kipping, welche die Attentate der jüngsten Vergangenheit als Ergebnis ausschließlich individueller Entscheidungen der Täter verstanden wissen will, keinesfalls als Spitze eines Eisberges, von welchem nur der aus dem Wasser ragende Teil gewalttätig hervorbricht, jedoch unter der Wasserlinie religiös-kulturelle Rechtfertigungsmuster auf breiteer Baiss verinnerlicht sind. Oder anders gesagt: der Islamier möglicherweise eine andere Vorstellung von einer besseren Welt hat als Katja Kipping.

Doch zu dieser banalen Erkenntnis kommen die “Linken” nicht mehr, denn vorher hat schon das Argument die Flüchtlinge nicht unter Generalverdacht stellen zu wollen jeglichen weiterführenden Gedankengang erfolgreich verhindert. Worum es dabei geht hätte der Außenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Jan van Aken, nicht besser unfreiwillig auf den Punkt bringen können, indem er sagte „Wer Merkel von rechts kritisiert, kann nicht Vorsitzender einer Linksfraktion sein“. Es geht und Selbstverortung im politischen Raum, es geht um Identifikation mit der eigenen ideologischen Ruhestätte, es geht NICHT um die Sache.

Was ist mit den Linken eigentlich passiert? Seit wann ist der Sozialismus so aufgeweicht? Zwar wollten die Kommunisten den Menschen immer schon zum Ideal hin erziehen, doch hat man auch nicht lange gefackelt, manche Konsorten mit vorgehaltener Knarre von den Vorteilen des Sozialismus zu überzeugen. Der Feind ist letztlich nicht der metaphysische Teufel, es ist immer ein konkreter Mensch. Das wusste Stalin, das wusste Che Guevara, das wusste die RAF. Und das Rad der Geschichte dreht sich halt etwas leichter im Kugelhagel der Guerilleros, Partisanen und Roten Brigaden.

Umso erstaunlicher, dass ausgerechnet die Nachfolgenden der Betonkommunisten sich nun als Gralshüter der Humanität verstehen wollen und ganz von Sinnen um das Goldene Kalb Refugee tanzen. Ungeachtet der kulturellen Prägung der einreisenden muslimischen Boat People, in deren Heimat ein Common Sense hinsichtlich sexueller Selbstbestimmung, Emanzipation der Frauen, Verhältnis zum Judentum, politischer Teilhabe des Einzelnen und Alltagsbedeutung der Religion herrscht, nach Europa mitgebracht wird und hier wie selbstverständlich gelebt wird, der von echten Linken eigentlich als abscheuliche Rückständigkeit bewertet werden müsste. Erwarten sie eigentlich, dass die “Edlen Wilden” einmal die besseren Sozialisten sein werden? Wenn ja dann können sie sich schon mal vorbereiten, bitterlich enttäuscht zu werden.

Links kann nicht nur heißen, Revolutionen zu den Unterdrückten zu bringen, sondern muss in unserer heutigen Situation auch heißen, mit derselben Härte selbstbewusst das Erreichte gegen die Barbarei zu verteidigen. Und das heißt, grundsätzliche Unterschiede der Kulturen anzuerkennen, diese in Beziehung zu Einwanderung zu setzen um daraus Schlüsse hinsichtlich einer steuernden Einwanderungspolitik zu ziehen. Das Ergebnis kann dann auch heißen, eine Mauer/Zaun zu bauen, um die Feinde der Freiheit einfach draußen zu halten. Denn dass wir den notleidenden Menschenbruder hereinlassen und uns damit seine Probleme zu Eigen machen müssen ist ein Märchen, welches immer wieder gern erzählt und genauso gern gehört wird, aber keinesfalls ein Naturgesetz ist. Helfen können wir genausogut und effizienter vor den Toren Europas.

By the way: da eine Mauer, die nicht bewacht wird nur ein Denkmal ist, muss sie natürlich auch mit Posten bewacht sein, die immer eine Eskalationsstufe durchsetzungsfähiger sind als die Übertretenden. Das ist ein banaler Sachverhalt und taugt nur für den Heuchler als Skandal.

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