Trump ist schlimm, aber auf die EU ist auch kein Verlass

„Wir brauchen die EU, weil die Probleme unserer Welt nicht mehr innerhalb eines Landes und nicht durch ein einziges Land zu lösen sind.“ Das war das in meinen Augen beste Argument der „Remainers“ in Britain und das finde ich auch und daher finde ich die EU auch notwendig. Insbesondere vor dem Hintergrund der Situation in den USA wird Europa gar nicht anders können, als künftig viele Dinge in die eigene Hand zu nehmen.

Wozu wäre die EU geeigneter, als die zunehmende Konzentration von Wohlstand in den Händen weniger, hervorgerufen durch eine unvollkommende Besteuerung, zu bekämpfen, indem sie die Panamas und Maltas und Luxemburgs und Isle of Mans und wie diese Tax Havens alle heißen benennt und entsprechende Regeln vorgibt, dass ordentlich Steuern gezahlt werden sowie Schwarzgeld keinen sicheren Hafen mehr hat.

Als ich das heute von der sogenannten Schwarzen Liste der EU gehört habe kommen mir Zweifel, ob es wirklich so eine gute Idee ist, weiter Kompetenzen an die EU abzugeben. Die EU entspricht ihrem schlimmsten Klischee. Wenn es an die wirklich wichtigen Dinge geht, haben die Lobbyisten ganze Arbeit geleistet und der Vorstoss ist letztlich ein halbärschiger Kompromiss, ein Rohrkrepierer, der nicht das Papier wert ist, auf dem er hingeeiert ist. DAS ist Weimar.

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