Migrationsbeauftragte der SPD bärendienstlich unterwegs

In einem Interview auf Phoenix zu argumentieren, Islamisten und Verfassungsfeinde besser zu schonen, damit sie nicht Verschwörungstheorien entwickeln, ist schon eine intellektuelle Leistung, die man erst mal bringen muss. Bravo Migrationsbeauftragten der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD)! Warum nennt die SPD den Posten nicht einfach Apologiebeauftragte?

Nicht nur, dass man bei Islamisten und bei großen Teilen der Orientalen ohnehin Eulen nach Athen trüge – die Verschwörungstheorie inklusive eigener Opferrolle wäre schon da. Auch frech darauf zu spekulieren, man käme damit durch, der Exekutive tendenziöses Verhalten vorzuwerfen, obwohl gute Gründe für ein Verbot der islamischen Herzenvergifter vorliegen und die Sache offensichtlich längs überfällig war. Özoguz hätte sich die vielen Worte sparen und den Innenminister gleich einen Nazi schimpfen können.

Den orientalischen Migranten, die es ehrlich mit dieser Gesellschaft meinen, hat sie damit einen Bärendienst erwiesen. Ein traurigeres Beispiel für jemanden, der sich trotz vollumfänglicher Integation inklusive SPD-Posten im Zweifel für eine unreflektierte Loyalität der eingenen Herkunftsklientel gegenüber entscheidet, selbst wenn man im Unrecht ist, anstatt für die kalte Autorität Rechtsstaat, die unser aller Wohl garantiert. Und das in einer Zeit, in der die SPD ein modernes Einwanderungsgesetz in den demokratischen Prozess einbringt. Eieiei…

Update: Frau Özuguz Widerruft noch am selben Tag der Veröffentlichung Ihre Aussagen und behauptet das Gegenteil. Wie unbedacht und reflexhaft müssen ihre Aussagen gewesen sein, dass sie so leichtfertig klein bei gibt? Und wie oft mag sie mit dieser Masche, nämlich der Unterstellung von ausländerfeindlichem Motiven, auf schuldbewusste Ohren getroffen sein?

 

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